Montag, 5. Oktober, 19.30 Uhr

 


 

Das Zupfensemble "SaitKick" aus Gerolzhofen und Umgebung besteht aus 11 Musikern, die auf Mandoline und Gitarre Musik aus verschiedenen Epochen darbieten. So gehören zum Repertoire neben klassischen, barocken und romantischen Stücken auch für Zupfmusik bearbeitete Popsongs, sowie Werke zeitgenössischer Komponisten. Ein besonderes Augenmerk der Mitglieder liegt auch auf der Erstellung eigener Arrangements von Klassikern der Musik vergangener Tage.
Gerne werden Zusatzinstrumente wie E-Gitarre, Quer- und Blockflöte, Violine sowie Cajón eingesetzt. Zusätzlich sorgt auch Gesang für eine gelungene Abwechslung.
Der einzigartige Klang "handgemachter" Zupfmusik, gepaart mit musikalischem Gefühl, ist ein akustischer Genuss, der Menschen von jung bis alt immer wieder begeistert. 


 

                                          SaitKick                                                          

 

 

Dienstag, 6. Oktober, 19.30 Uhr

 

Richard Roblee's Very Little Big Band

"MELODIÖSER MITMACHSWING
Swingtime in der Coburger Heiligkreuzkirche: Richard Roblees "Very Little Big Band" ohrwurmt sich in die Gehörgänge der zahlreichen Zuhörer.
12.11.2013
Coburg Eine Beerdigung war der Gründungstermin der "Very Little Big Band" mit Richard Roblee (Posaune, Gesang), Jürgen Hahn  (Trompete, Flügelhorn) und Mathias Grabisch (Bassposaune, Sousaphon) vor 19 Jahren. Damals war eine gelungene Mischung aus Mozart und Elvis gewünscht. Für den Jazzer ist dies immer Herausforderung, nie Problem. Denn auch ein BläserTrio kann wunderbar leichten Swing kreieren, wenn es sich auf die Grundsätze des Generalbasses bezieht.
Genau dieser garantiert die große Qualität der drei versierten Musiker. Es ist nämlich nicht so, dass die drei nur technisch virtuos durch die Skalen fegen (das tun sie natürlich auch öfters), sondern sie pflegen die Melodik in der Improvisation und feilen aus dem Material der Bebop und BluesSkalen sehr galante Einzelstimmen, die sich elegant und sinnig polyphon ineinander schmiegen. Meist agieren sie mit geschlossenen Augen und hören sich derart "blind" gegenseitig zu, während die Füße im Groove tänzeln oder die Finger schnipsen.
Die Solos verhandeln die drei an Ort und Stelle, wer Lust hat, übernimmt, zaubert und überzeugt das begeisterte Publikum. Apropos: Die "Very Little Big Band" spielt für ihre Zuhörer. Da sind Gentleman der guten Schule an der Arbeit, es geht sehr gepflegt und feinsinnig zu trotz des Swing, der sich in der Coburger Heiligkreuzkirche ausbreitet.
Das Programm des Samstagabends besteht aus wohlbekannten Spirituals wie "Glory Halleluja", Kirchenliedern (über die die Combo später im "halftime"Tempo improvisiert), Eigenkompositionen und kurzen Motiven der alten Meister (Bach lebt öfters auf). Während der Bassposaunist gewagt und versiert seine "Walkings" setzt, schmeißen sich Trompete und Posaune die Ideen zu. Diese spielen viele ohrenschmeichelnde Dezimund Sextgänge, und zaubern eine Art "EasyListening" für das Publikum. Dies ist immer viel komplizierter zu verwirklichen als egoistisches "Sich zur Schau"Spielen, und genau deshalb hatte der Veranstalter, das Dekanat Coburg, Richard Roblee für einen PosaunenchorKurs am gleichen Tag nach Coburg geholt. 70 Kursteilnehmer beschäftigten sich von 10 bis 17 Uhr mit dem SwingRhythmus in sakralen und volkstümlichen Sätzen, abends gab es dann im Konzert in einem gemeinsamen Stück mit Kursteilnehmern und der "Very Little Big Band" eine Kostprobe des Erarbeiteten.
Viel Applaus
Hauptsächlich aber hörten die Teilnehmer gebannt den Profis zu und waren angetan von den spritzigen Sätzen und den melodiösen Solos. Ab und an sang Richard Roblee auch, er hatte einige seiner Lieder mit im Programm. Das instrumentale Können der drei Musiker faszinierte aber mehr. Der Slide, das lebendige Vibrato, die kluge Verwendung der Skalen und die einprägsame Melodik blieben über fast zwei Stunden Programm unterhaltsam.

Es gab viel Applaus aus der gut besuchten Kirche. Und als Abschluss beschwor die "Very Little Big Band" mit dem Standard "What a wonderful world" die Hoffnung an die Liebe und den menschlichen Verstand."

Neue Presse Coburg



Very Little Big Band

 

 

Mittwoch, 7. Oktober, 19.30 Uhr

 

Carolin No - »Still«

Eine kristallklare Stimme, die nicht nur singt, sondern erzählt; feine Melodien und sensibel gestaltete Arrangements; eine Atmosphäre der Intimität und Spannung – das verspricht das Duo Carolin No, das sich nach sechs beeindruckenden Alben und unzähligen Konzerten auf nationalen und internationalen Bühnen längst in der europäischen Musikszene etabliert hat.

»Alles, außer gewöhnlich« ist das Motto der beiden Multiinstrumentalisten Carolin und Andreas Obieglo, die vor fünf Jahren von der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem »Nachwuchsförderpreis für junge Songpoeten« ausgezeichnet wurden – und die heute mit Größen wie der britischen Singer/Songwriter-Legende Joan Armatrading oder dem Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson durch die Konzerthallen touren.

Das Musiker-Ehepaar, das sich nach mehreren Jahren in der Metropole Berlin bewusst aufs Land in der Nähe von Würzburg zurückgezogen hat, das seine Songs jedoch gerne auf Tourneen und Reisen durch die USA komponiert und mit internationalen Musikern produziert, kehrt für das Projekt »Still« zu seinen Wurzeln zurück. Unverstärkt und ohne elektronische Klänge setzen die beiden auf die unverwechselbare Stimme von Carolin; auf Andreas’ Virtuosität an den verschieden Instrumenten und auf die Poesie und Kraft ihrer Songs. Ihr Anderssein liegt darin, dass sie dem Zuhörer nichts vorsetzen, sondern anbieten. Sie machen keine Stimmung, sie erzeugen sie bei ihrem Publikum.

»Still« ist ein Solo zu zweit und gleichzeitig so viel mehr als »nur« Gesang und Klavier. Es ist alles, außer gewöhnlich.

 


Carolin No                                                                                                                Foto: Daggi Binder

 

 

Donnerstag, 8. Oktober, 19.30 Uhr

 

Harfenduo La Rose

Freuen Sie sich auf eine bezaubernde Klang-Reise in die Welt der Harfenmusik. Begleiten Sie das Harfenduo La Rose auf den Pfaden des Wohlklangs.

Das Konzertprogramm der beiden Diplom-Musikerinnen Rosemarie Seitz und Julia Rosenberger umfasst ausgewählte Meisterwerke von J.S. Bach und G.F. Händel bis zu Eric Satie. Sie werden mit einer ausgereiften Spieltechnik und einer nuancenreichen Interpretation von temperamentvoll bis feinsinnig vorgetragen. Daneben bereichern zeitgenössische und meditative Stücke wie  „Fluss und Meer“ und „Blaue Diamanten“ von Ch. Pampuch das Repertoire. Romantische Filmmusik lädt zum Träumen ein: „Gabriellas Song“ oder „River flows in you“ erklingen auch mal als Solo auf einer der beiden großen Konzertharfen. Die Künstlerinnen führen mit kleinen Anekdoten und Informationen über die Werke und  Komponisten durch das abwechslungsreiche Programm.

 Die  besondere Verbindung des Erich Kästner Kinderdorfes mit der Harfenmusik wird durch die Beteiligung einiger Harfenschüler/innen zum Ausdruck gebracht. Zusammen mit ihrer Lehrerin Julia Rosenberger präsentieren Kinder und Jugendliche des Erich Kästner Kinderdorfes bei diesem stimmungsvollen Harfenkonzert ihr Können.

Herzliche Einladung!


Harfenduo La Rose

 

 

Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr

 

Topsy Küppers - Lauter liebe Leute! Ein musikalischer Abend mit ganz persönlichen Erlebnissen.

Mein Ungustl. Ein widerlicher Gast
>Der Ungustl ist ein unappetitlicher widerlicher Typ.< Als Topsy Küppers erfährt, dass sie einen Tumor im Darm hat, tauft sie ihn auf den Namen Ungustl. In ihrem Tatsachenbericht schildert sie, wie sie ihre Krankheit verschweigt, mit all den körperlichen Begleiterscheinungen ihren Alltag meistert und ein tiefes Vertrauen entwickelt, dass das Leben mehr ist als die sichtbare Realität. Als auch noch ihr geliebter Mann plötzlich stirbt, wird ihr Lebensfundament komplett infrage gestellt. Dennoch verliert sie in all der Schwere nie ihren Humor und den Zugang zu der Weisheit tief in ihrem Inneren. Sie hat gelernt, dass die kleinen Dinge im Leben bedeutsam sind und dass es trotz allem wunderschön ist, wirklich im Augenblick zu sein.

Ein berührend wirklicher Augenblick erwartet uns mit diesem Abend, wenn Topsy Küppers feinfühlig und ebenso charmant wie geistreich aus ihrem Ungustl liest und dieses mit musikalischen Einlagen veredelt.


                                                        Topsy Küppers                                                   

 

Alle Veranstaltungen finden im Salon des KästnerHofes (Wiesenmühle), 97516 Oberschwarzach statt.

                       

Eintritt:
Abendkarte:                   14,- €
Wochenkarte:                60,- €

Kartenvorbestellung unter:

Erich Kästner Kinderdorf
Steinmühle
97516 Oberschwarzach

Tel.: 09382 / 6954
Fax: 09382 / 1832

e-Mail: steinmuehle@erich-kaestner-kinderdorf.de

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!!